Aktivitäten

Besuch beim Kölner Stadtanzeiger



Jeden Morgen liegt sie bei uns im Briefkasten, aber wo wird die Tageszeitung eigentlich hergestellt? Von Natur aus sehr neugierig machten wir uns auf den Weg in den Großstadtdschungel von Köln, um dieses Geheimnis zu lüften. Nach einer kurzen Fahrt mit unserer allseits beliebten Bundesbahn kamen wir am Hauptbahnhof Köln an. Verlässt man diesen Richtung Musical-Dome landet man direkt am Breslauer Platz. Auch wenn es dort im Winter reinschneit, dieser Haltepunkt sieht nach Berlin oder Washington aus. Ziemlich eindrucksvoll! Sogar unsere vielgereiste Ehrenabteilung war beeindruckt.

Nach vier Stationen kamen wir am Neven-Dumont-Schauberg-Haus an. Glasfassade und ein ziemlich brummiger Pförtner, der so viele Landeier am späten Nachmittag nicht erwartet hatte. Er hat uns aber dann doch Einlass gewährt und wir durften uns in der Kantine mit Kölsch und einem Imbiss stärken. Im hauseigenen Besuchersaal wurde uns mit neuester Technik die Vielfalt der Aktivitäten von Neven-Dumont-Schauberg nahe gebracht:
Zeitungen aus dem näheren Umkreis, Bonner und Frankfurter Rundschau und sogar Anteile an einer Zeitung in Israel. Außerdem Kalender, Bücher und Internetpräsenz.

Auf die Anfrage unserer Damen, warum es keinen Mann für die Seite 1 des EXPRESS gibt, wurde uns gesagt, das wolle keiner sehen. Aber wir Frauen wissen doch, wir brauchen solche Anreize (zumindest) gelegentlich. Zwei freundliche Mitarbeiter führten uns dann in die Druckerei und wir konnten live und in Farbe miterleben, wie der EXPRESS und der Stadtanzeiger des nächsten Tages in Druck ging.

Neben einer Druckmaschine, mehrere Stockwerke hoch, 35 Mio. Euro wert (aber nur geleast) und Papierrollen mehrere Tonnen schwer, kamen wir uns ganz schön klein vor. Am Ende dieses Besuches waren wir um viele Eindrücke reicher. Vielleicht sieht der eine oder andere von uns seine Zeitung nun mit anderen Augen. Wieviel Arbeit, Zeit und Stress in der Herstellung dieses Produktes steckt, das am nächsten Tag nur noch dazu dient, die Kartoffelschalen einzupacken.

Eure Monika