Aktivitäten

Ausflug der Ehrenabteilung



Ehrenabteilung der Feuerwehr Eitorf auf dem Skywalk

Nicht nur, dass die "alten Herren" der aktiven Wehr bei vielen Dinge unterstützend unter die Arme greifen, sei es bei Großveranstaltungen oder dem Oktoberfest, nein, auch der Zusammenhalt der Ehrenabteilung nach ihrer Zeit als aktive Feuerwehrleute ist großartig. Mussten die Frauen früher oft bei Einsätzen auf Ihre Männer verzichten, sind sie heute, als Ausgleich für diese Zeiten, immer dabei.

Die Eitorfer Feuerwehr ist stolz auf diese Ehrenabteilung und hier folgt der aktuelle Bericht zum Ausflug mit Bildern, die dokumentieren, wie viel Spaß die Tagestour gemacht hat.

 

Wieder einmal war es soweit und die Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eitorf ging auf Tour:

Naja, es war nur ein kleiner Skywalk, aber wie es dazu kam, das ist mehr oder weniger schnell erzählt. Wir machten einen Ausflug in den ehemaligen Urwald der norddeutschen Tiefebene und der liegt im Tageabbaugebiet Garzweiler. Nach einstündiger Busfahrt kamen wir am Besucherzentrum an und stärkten uns mit Fleischwurstbrötchen und Vanillelikör. Unser Mitfahrer Horst unterhielt uns mit einigen Witzen und so konnten wir entspannt und gestärkt in unsere theoretische Einführung über den Tageabbau von Braunkohle starten.

Nachdem wir die Geschichte des Tageabbaus mit seinen vielen Facetten kennengelernt hatten, fuhren wir mit dem Bus in eine Sohle ein. Zeitweise ähnelte die Fahrstrecke einer Kiespiste in Sibirien oder Südamerika. Dank unseres fabelhaften Busfahrers Bernd, meisterte der Bus alle Widrigkeiten einwandfrei. Wir sahen riesige Schaufelradbagger, erfuhren wie die Kohle und der Abraum transportiert und verladen wird und wie die Landschaft nach der Ausbeutung rekultiviert und renaturiert wird.

Außerdem hatten wir die Möglichkeit, von einer Aussichtsplattform über den ganzen Tagebau hinweg zu schauen und die ganze Größe auf uns wirken zu lassen. Beeindruckend und großartig! Zum Abschluss durchfuhren wir ein umgesiedeltes Dorf mit seinen neuen akkuraten Vorgärten, geklinkerten Häusern und vorbildlichen kleinen Straßen aber ohne den Geist der Vergangenheit und Geschichte. Vielleicht ist das der Preis, den man dort für die Allgemeinheit zahlen muss. Respekt vor den Menschen, die mit dieser Herausforderung leben.

Am Ende des Tages kehrten wir noch in Eitorf ein und ließen unsere Eindrücke bei einem guten Essen Revue passieren. Eine gute Gelegenheit über den eigenen Umgang mit Energie neu nachzudenken.

Eure Monika