Aktivitäten

Max, Margot und die weiblichen Windräder



Hört sich erst mal an wie ein neuer Frauenroman, ist aber tatsächlich die Geschichte der Ehrenabteilung der Feuerwehr Eitorf, die einen Ausflug zur Nordsee machte.

Begonnen hat das ganze Anfang Juni, das Wetter sonnig, aber noch ganz schön kalt, als wir Richtung Papenburg starteten. Bei unserer großen Pause ließen wir erst mal das 1. Enkelkind unserer Mitfahrer Gisela und Jürgen hochleben. Ratet mal, wie der Junge heißt! Max.

Erster Programmpunkt war die Besichtigung der Meyer Werft. Das brandneue Besucherzentrum versetzte uns in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Kreuzfahrtriesen "Made in Germany". Eine kurze Pause im Städtchen ließ uns wieder auf festem Boden landen. Die Fahrt mit unserem Thomas und seiner Longlimousine endete in Werdum kurz vorm Deich und ein paar Kilometer von Wittmund entfernt. Die Begrüßung durch die Wirtin und der Bezug der Zimmer (die 70er und 80er Jahre lassen grüßen) erfolgten zügig und wir konnten den ersten Abend mit einem Fischessen beschließen. Der Seniorchef nordete uns auch direkt ein, keine Selbstbedienung, der Gast ist König und er ist der Kaiser. Einzig Margot fand den direkten Zugang zu seiner rauen Schale und konnte sich vor Avancen kaum noch retten (Hans pass auf!). Ein gelungener Einstieg in 4 Tage voller Spaß, Flirten, Bier … .

Die Stadtrundfahrt durch Wilhelmshaven und der Besuch von Jever am folgenden Tag waren unterhaltsam und abwechslungsreich. Unserem Hotel angeschlossen war ein eigenes Brauhaus und wir hatten ausreichend Gelegenheit das Watt'n Bier zu testen. Unsere Brauhausführung verlief etwas ungewöhnlich, wir konnten nämlich am Platz sitzen bleiben und der Seniorchef erzählte uns die Geschichte des Watt'n Bier in allerlei Anekdoten, wahren und vielleicht auch geflunkerten Geschichten, aber höchst unterhaltsam und spaßig.

Nach der Brauhausführung ging das Ganze in ein Grillfest über mit Musikberieselung (die Toten Hosen einträchtig mit Costa Cordalis) und Steaks satt. Das Großereignis in Werdum am Freitagabend. Aus allen Ecken kamen Fans und Urlauber zum schwoofen. Punkt 20:30 Uhr endete die Musik und wir beschlossen den Abend mit Watt'n Bier und brennendem 56-er.

Samstag war Nordsee angesagt. Die Truppe enterte einen kleinen Ausflugsdampfer für die Dreiinselrundfahrt. Leider hatten andere die gleiche Idee und die Plätze waren schnell vergeben. Die Stimmung war trotzdem gut und wir konnten ein paar Stunden herrlich die Seele baumeln lassen. Feiern strengt an! Der Höhepunkt des Tages war das Fischbuffet im Wattkieker (Harlesiel, für alle, die es immer noch nicht wissen). Hier konnte man nach Herzenslust schlemmen und noch eine Verdauungsspaziergang machen, wenn man schnell genug war. Leider geht auch der schönste Ausflug zu Ende und Sonntag ging es Richtung Heimat. Zuerst zeigte uns Thomas noch die schönen Rhododendrenhecken auf dem Weg nach Bad Zwischenahn und wir hatten Gelegenheit, für einen kleinen Bummel im etwas mondänen Kurort.

Ein gelungener Abschluss dieser Fahrt, die wetter- und stimmungsmäßig kaum zu überbieten war. Die vier Mitfahrer aus dem Siegburger Raum, die uns vorher nicht kannten, überlegen, ob es nicht Möglichkeiten gibt, als Gastmitglieder einzusteigen. Die Truppe hat ihnen ganz schön Spaß gebracht und sie haben es sich nicht nehmen lassen, uns dafür noch eine Runde auszugeben. Nochmals viele Grüße an Euch und Danke.

Wer uns ganz besonders in dieser Zeit ans Herz gewachsen ist, ist Thomas Rötzel, unser allzeit hilfsbereiter, liebenswerter und mitdenkender Busfahrer. Vielen Dank, mit Dir kann man reisen. Übrigens, wie war das mit den weiblichen Windrädern, ein Gästebetreuer erklärte uns: Die mit den rotlackierten Flügeln, das sind die Mädchen. Ja, das wissen wir jetzt auch.

Einen schönen Sommer für alle und bis bald, Eure Monika