Aktivitäten

Nachts im Park - oder was hat die Pfalz mit Blausäure zu tun



Auf diese spannende Antwort müsst Ihr warten, denn die Reise der Ehrenabteilung der Feuerwehr Eitorf war ganz schön inhaltsreich. Los ging es Anfang Juni mit unserem Thomas Rötzel bei schönstem Reisewetter. Da auf der Hin- wie auch auf der Rückfahrt ein Geburtstagskind mit an Bord war, konnte unser Ausflug nur ein voller Erfolg werden. Außerdem gab es am Feuerwehrhaus ein großes Hallo das "unser Margot" als Überraschungsgast dabei war.

Unsere erste Reisestation war Speyer mit dem herrlichen Dom und der einladenden Altstadt. Eis-Fans kamen voll auf ihre Kosten denn jedes fünfte Haus war eine Eisdiele. Erfrischt ging es weiter nach Bad Dürkheim, dem Ziel unserer Reise. Direkt neben der Saline war unser Hotel mit Zugang zum Freibad. Die örtliche Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort; aber nicht um uns zu empfangen, sondern einen kleinen Brand in der Sauna des Bades zu löschen. Feuerwehr allerorten!

Das gemeinsame Abendessen erforderte unser ganzes diplomatisches Geschick, eine Engelsgeduld und zum Schluss nur noch ein trauriges Kopfschütteln, aber es kann nicht alles perfekt sein. Geschmeckt hat es ja dem einen oder anderen. Danach ging es nur noch bergauf. Der Besuch der Kellerdisco mit Doubletime Cocktails und dem passenden Line-Dance entschädigte uns für alles. "Sie liebt den DJ" hat für manche Dame eine ganz neue Bedeutung. Die Busrundfahrt durch die Pfalz am Folgetag zum Hambacher Schloss und nach Deidesheim mit Enter-Versuch des Geißbockbrunnens (Foto) endete mit einem leckeren Schmaus im Neustädter Gerberhaus.

Ein Prost nochmal auf die kleine Kellnerin, die Mitleid mit Hein hatte und ihm seinen Extra-Wein brachte. Abends ging es noch zu einer Weinverkostung nach St. Martin. Nee, hat nichts mit dem 11.11. zu tun, sondern ist ein bekannter Weinort im Pfälzischen. Bei kalter Platte und Wein wurde der ein oder andere kauflustig, so dass wir mit der Sackkarre unsere Weinkisten zum Bus schaffen mussten. Samstags war Stadtführung angesagt, aber auch Oldies schwänzen schon mal offizielle Termine und gehen lieber bummeln oder ins Freibad. Dank sei dem Wettergott!

Abends wurde es dann richtig nett, ein Teil der Truppe wanderte durch die Weinberge in ein anderes Weindorf, die Fußlahmen kamen per Taxi nach. Der Gewölbekeller im alten Pfarrhof war urgemütlich und außer dem Wein wurde von den Damen noch reichlich Sekt mit Erdbeeren konsumiert. Die nette und schlagfertige Wirtin wurde von uns kurzentschlossen zum Kölner Karneval eingeladen. Mal sehen, ob sie kommt?

Auf dem Rückweg blieben wir im Park an der Saline hängen und warteten auf Mitternacht, um unser Geburtstagskind zu feiern. Dabei wurden noch alle restlichen Proviantflaschen geleert und der dortige Wasserspielplatz erwies sich auch oldietauglich. Gute Idee für Eitorf. Sonntags machte Thomas noch einen Zwischenstopp in Boppard, bei 34 Grad und etwas Wind gerade auszuhalten. Ein letzte Bier, ein Eis oder Schnitzel, dann ging es heimwärts.

Aber wie war das eigentlich mit der Blausäure? In der Pfalz wachsen an vielen Straßen Mandelbäume, die dank des milden Klimas auch Früchte tragen. Aber Vorsicht, diese sind giftig und daraus kann man Blausäure gewinnen. Also nichts für den Sonntagskuchen bei Schwiegermutter… oder doch? Es war wieder eine tolle Fahrt, nochmal Danke an alle die daran mitgearbeitet haben, mal sehen, wohin uns der Weg das nächste Mal führt.

Bis bald, Eure Monika